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MICHAEL TRUNIGER
Herzlich willkommen! Eine Auswahl meiner Bilder/Werke findest du weiter unten auf dieser Home-Seite.
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In "Über mich" beschreibe ich, wie ich zum Malen gekommen bin. Dort gibt's auch Fragen & Antworten zu meinem Schaffen.
May your heart always be joyful
mat. / Michael Truniger
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mat.-News
Bilder-Auswahl
Gruppenausstellung Kunst // Achse 09.09. bis 08.10.2023 in Frauenfeld
Einbruch der Nacht am Meer
(Fahne; ca. 150 cm x 150 cm)
A picture as Enzo Mari's chair Sedia I
(2021)
A picture as Enzo Mari's chair Sedia I
(2021)
la flor de Barcelona
(2023; 30 cm x 40 cm)
Vorstufe zu "la flor de Barcelona", über welche nicht KI, sondern KC (künstlerisches Chaos) hinweggefegt ist
Mensch - vom Leben gezeichnet
(2023; 30 cm x 30 cm)
Erinnerung an die Ausstellung «Hinter Mauern» im Kunstmuseum Thurgau
Mensch - vom Leben gezeichnet (koloriert)
(2023; 30 cm x 30 cm)
Erinnerung an die Ausstellung «Hinter Mauern» im Kunstmuseum Thurgau
Night on Earth (in memoriam Jsabella P.)
(2023; Acryl auf Jute; 40 cm x 30 cm)
Hazel shaped blue on red (Etude in two colors)
(2023; Acryl, 50 cm x 40 cm)
Imagining a guanche
(2023; Acryl; 40 cm x 30 cm)
Die Guanchen lebten über Jahrhunderte isoliert auf der kanarischen Insel Teneriffa. Bis heute ist es nicht gelungen, die Herkunft der Ureinwohner und den Zeitpunkt der Besiedlung wissenschaftlich stichhaltig nachzuweisen. Das Schicksal der Guanchen war im 15. Jahrhundert mit der Ankunft der Spanier und den darauffolgenden kriegerischen Auseinandersetzungen besiegelt. «Imagining a guanche» erinnert an die Urbevölkerung von Teneriffa, deren Kultur bis zum Ende des 16. Jahrhunderts nahezu restlos vernichtet worden ist.
«Exit (I)» (2023; 40 cm x 50 cm)
Das Gefühl - oder die Behauptung -, dass es keinen Ausweg gebe, ist lähmend. Das Gefühl - oder die Behauptung -, dass es keine Alternativen gebe, ruft Ohnmachtsgefühle hervor. Lassen wir uns nicht die optimistische Grundüberzeugung zerstören, dass es immer einen Ausweg, immer eine Alternative gibt. Die Bilder «Exit (I)» und «Exit (II)» deuten in schematisch-reduzierter Manier Auswege - über Treppenstufen, durch Fenster, durch Türen - an. No way out? No way!
«Exit (II)» (2023; 40 cm x 50 cm)
Ikone (I). Leibniz -Keks
(2022; 80 cm x 60 cm)
Candy Churfirsten
(2023; Acryl auf Jute; 40 cm x 50 cm)
Vorstufe zu "Candy Churfirsten"
Sac en coton avec le motif d'un poisson d'après le maître pêcheur Jean Cocteau, signé par l'apprenti pêcheur mat
mat. en T-shirt avec le motif d'un poisson d'après le maître pêcheur Jean Cocteau
Hommage to Iggy Pop (Icons, no. 2)
(2023; 60 cm x 60 cm)
La femme de la lune (Draht und Acryl)
(2023; 40 cm x 50 cm)
La femme de la lune (koloriert)
(2023; 40 cm x 50 cm)
Inspirationsquelle zum Bild "La femme de la lune" (unbetitelte Graphik von Marcus Behmer aus dem Jahr 1902)
«Jesus’ Blood Never Failed Me Yet»
(2023; 30 cm x 40 cm)
Vor 30 Jahren erscheint das berührende, ja Trost spendende, 75 (!) Minuten dauernde Musikstück «Jesus’ Blood Never Failed Me Yet» des Komponisten Gavin Bryars. Die fragile Stimme des namenlosen Obdachlosen - zufällig eingefangen in einer Film-Reportage über das Londoner Prekariat - wird Grundlage einer veritablen orchestralen Hymne, in welche sich nach 55 Minuten eine zweite, gänzlich unverkennbare Stimme hineinsingt: diejenige des amerikanischen Sängers Tom Waits. Die vom namenlosen Sänger zitierten Verse, beginnend mit der Zeile «Jesus’ Blood Never Failed Me Yet», wiederholen sich im Musikstück 170-mal. Das Werk wird so zur musikalischen Meditation.
Mit dem gleichnamigen Bild erweise ich dieser Hymne und seinem Komponisten meine Referenz. Nebenbei formuliert: Ich lernte das aus dem Jahr 1993 stammende 75'-Opus erst vor kurzem kennen. Ungemein spannend ist nicht allein, was die Zukunft für uns bereit hält, sondern eben auch die Vergangenheit.
Liminal (2023; 40 cm x 30 cm)
Liminalität bezieht sich auf Grenzsituationen oder Übergangsphasen, in denen Menschen zwischen verschiedenen Zuständen, Räumen oder Identitäten schweben. Es bezieht sich auf einen Zwischenraum, in dem die herkömmlichen Kategorien und Strukturen keine klare Anwendung finden. In Bezug auf den Zustand zwischen Leben und Tod beschreibt Liminalität den schwebenden Bereich jenseits des augenscheinlichen Lebens oder Todes. Das Gemälde ist ein Versuch, diesen liminalen Bereich motivlich und stilistisch zu fassen.
Les ami(e)s (2022; 40 cm x 50 cm)
Freiheit und Struktur (III)
(2022; 40 cm x 50 cm)
Ich erkenne in "Freiheit und Struktur" (III) und (IV) eine geometrisch gefasste Implosion (obere Bildhälfte, links) resp. Explosion (untere Bildhäfte, rechts). Aber wie immer: Die wahre Sicht der Dinge liegt im Auge der Betrachterinnen und Betrachter.
Freiheit und Struktur (IV)
(2022; 40 cm x 50 cm)
Medusa 2.0 (2022; 40 cm x 50 cm;
Acrylfarben und Draht; gerahmt)
Laut der griechischen Mythologie war Medusa eine der drei Gorgonen. Durch Athene wurde Medusa aus Eifersucht in ein Ungeheuer mit Schlangenhaaren und glühenden Augen verwandelt. Der Anblick Medusas liess jeden zu Stein erstarren. Der Anblick meines Bildnisses soll die Betrachter/innen aber nicht zu Stein erstarren lassen, sondern deren Pein erlassen - so mein eigener Medusa-Mythos 2.0.
To the Bin My Friend, Tonight We Vacate Earth
(2022; Acryl umd Draht; 30 cm x 30 cm)
Auf dem 2022-Album der (wunderbaren) Band Mogwai findet sich der Song-Titel To the Bin My Friend, Tonight We Vacate Earth. (ungefähr: Weg mit allem, mein Freund, heute Nacht verlassen wir die Erde.) Diese eskapistische Zeile habe ich in dieses Minimal Art-Bild übersetzt.
Von der gebrechlichen Einrichtung der Welt
(2022; Acryl und Draht; 80 cm x 60 cm)
Verschiedentlich geht mir Heinrich von Kleists (1777 bis 1811) Diktum von der «gebrechlichen Einrichtung der Welt» durch den Kopf. In der Novelle «Michael Kohlhaas» ist davon die Rede («…mit der gebrechlichen Einrichtung der Welt schon bekanntes Gefühl …»), ebenso im Text «Marquise von O.» («… dass ihm von allen Seiten, um der gebrechlichen Einrichtung der Welt willen …»). Und im Drama «Penthesilea» heisst es: «Es ist die Welt noch, die gebrechliche, / Auf die nur fern die Götter niederschaun.» Die Welt ist also nicht allein gebrechlich; nein: auch die Götter sind fern.
Ich hatte das Bestreben, die gebrechliche Einrichtung der Welt in ein Gemälde zu fassen - und damit auch dem literarischen Werk Kleists meine ungebrochene Ehrerbietung zu erweisen. Herausgekommen ist das 80 cm x 60 cm grosse, aus Acryl und Draht geschaffene Gemälde eben dieses Titels. Die Fassaden sind «dünn», zerbrechlich; die Fenster führen ins dunkle Nichts. «Gebrechlich» heisst ja aber nicht unweigerlich «blutleer», kalt, tot - weshalb ich das Gestaltungselement der neun Rottöne aus früheren Werken in diesem Bild nochmals aufgenommen habe. Kleists Werk ist von teilweise drastischen, unaufgelösten Polen geprägt: wie Erkennen und Verkennen oder Liebe und Gewalt. Dieser Spannung versuchte ich mit der Farbgebung Ausdruck zu verleihen.
Licht & Raum (l) (2022; 30 cm x 40 cm)
Licht & Raum (lI) (2022; 30 cm x 40 cm)
Freiheit aus Struktur (II) (2022; 30 cm x 40 cm)
Hintergrund-Informationen zum Gemälde:
Steine. Zeichen (V a)
(2022; 30 cm x 40 cm)
Die Blumen des La Concha Motels, Las Vegas (2022; 40 cm x 50 cm)
La Concha Motel, Las Vegas, 1961
Stein. Zeichen (l)
(2022; 30 cm x 40 xm)
Skizze einer Installation (l)
(2022; 30 cm x 40 xm)
"Meer: Die Herausforderung des Raumes ins Nichts" (I)
(2022; 50 cm x 40 xm)
In Matthias Göritz' Gedichtband «Spools» findet sich diese Gedichtzeile: «Meer: Die Herausforderung des Raumes ins Nichts / ...» Was diese wunderbare Zeile für mich genau bedeutet, fällt mir schwer zu sagen. Deshalb malte ich sie. Die Titel der beiden Gemälde - Varianten derselben Szenerie - verweisen auf die Inspirationsquelle.
"Meer: Die Herausforderung des Raumes ins Nichts" (II)
(2022; 50 cm x 40 xm)
Hommage an Sumy Sadurny, Fotojournalistin
(1989 bis 2022, Uganda)
(2022; 50 cm x 70 cm)
«Ob in Uganda oder Südsudan: Fotografin und Reporterin Sumy Sadurni war in Ostafrika stets nah dran», titelte die taz am 12. März 2022. Die 32-jährige Journalistin verstarb bei einem Autounfall in Uganda. Mir ging das in der taz abgebildete Porträt Sadurnis nicht mehr aus dem Kopf - weshalb ich mich entschloss, es in eigener Licht- und Farbkomposition neu zu gestalten. Das Gemälde versteht sich als Hommage an Sumy Sadurni ebenso wie an alle Journalistinnen und Journalisten, die uns teils unter äusserst schwierigen Bedingungen mit Bildern und Texten die Welt ein Stück weit näher bringen und zu erklären vermögen.
Structure tubulaire en blanc
(2022; 80 cm x 80 cm)
Verblassende Erinnerung
(2022; Acryl und Draht; 40 cm x 50 cm)
Studie in Blau und Gelb. Der Krieg soll verflucht sein. (Mutter Courage)
(2022; 60 cm x 80 cm)
Als die Sonne vom Himmel fiel
(2022; 30 cm x 40 cm)
Zerstörerisch wirkt nicht nur der Mensch, sondern auch die Natur selbst.
Vor etwa 1700 Jahren schufen die Menschen im heutigen Südwesten von Ohio ein riesiges, in die Erdoberfläche eingearbeitetes Bild von dem, was sie voller Entsetzen gesehen hatten: einen rasenden, Verwüstung bringenden Kometen.
«Überall, wo wir gegraben haben, haben wir verbrannte Erde gefunden, die durch das Feuer verfestigt wurde. Wir haben auch verbrannte Dörfer gefunden», wird der Anthropologe Kenneth Tankersley zu seinen Forschungen und Ausgrabungen vor Ort in einem Zeitungsartikel zitiert. «Die Ottawa sprechen von einem Tag, an dem die Sonne vom Himmel fiel», sagt Tankersley, der sich auf einen Volksstamm aus dem Nordosten der Vereinigten Staaten und dem Südosten Kanadas bezieht.
Im dritten oder vierten Jahrhundert stürzte ein Teil eines vorbeiziehenden Kometen in die Atmosphäre, wo seine gefrorenen Gase explodierten und Trümmer auf die Erdoberfläche niederfielen. 1823 erstellte Isaac Robendeau vom «U. S. Army Corps of Engineers» eine Karte des eingangs erwähnten kometenähnlichen Erdwalls resp. der gesamten Anlage. Der Kometen-Schweif weist gemäss dieser Karte eine Länge von rund 800 m auf.
Die Karten-Skizze ist Grundlage meines Bildes «Als die Sonne vom Himmel fiel». Die zerstörerische Wirkung des Kometen-Ereignisses vor 1700 Jahren findet Ausdruck im feuerfarben-unruhigen Bild-Grund.
Bloom II (2022; 80 cm x 80 cm; Holzplatte)
Existence on difficult ground
(2022; 60 cm x 60 cm;
Malkarton auf glühender Asche; Fotoposter)
Introspection (2022; 30 cm x 40 cm;
dedicated to Tara Nome Doyle)
Im Netz I
(2022; 30 cm x 40 cm)
L'écouteur
(2022; 80 cm x 60 cm)
Höre ich meinem Gegenüber tatsächlich zu - oder warte ich nur darauf, selber das Wort zu ergreifen? «L'écouteur» bedeckt seinen Mund mit den Fingern - und signalisiert damit - ob bewusst oder unbewusst -, dass er tatsächlich zuhört und seinem Gegenüber nicht demnächst ins Wort fällt. Ein Finger zeigt gar aufs Ohr - ein weiteres (bewusstes oder unbewusstes) Signal, dass sich der «Zuhörer» voll und ganz auf die Worte seines Gegenübers einlässt. Letztlich ist die wunderbare Gestik Ausdruck des Respekts nicht nur vor den Worten, sondern gegenüber dem Gesprächspartner/der Gesprächspartnerin an sich.
Pattern I
(2022; 30 cm x 40 cm)
Pattern II
(2022; 30 cm x 40 cm)
Fausts Margarete, gerettet
(2021/22; 30 cm x 40 cm)
Hintergrund-Informationen zum Gemälde:
https://www.michaeltruniger.ch/mat.-news/2022-nr.-1/
Der nächtliche Läufer von Çatalhöyük
(2021; 80 cm x 80 cm; Holzplatte)
Hintergrund-Informationen zum Gemälde:
RC, by day
(2021; 40 cm x 30 cm)
RC, by night
(2021; 40 cm x 30 cm)
Vue peu claire
(2021; 80 cm x 80 cm; Holzplatte)
Im Mai 2019 fand im Phönix Theater Steckborn die Tanzaufführung «Flow» der «Cie Linga» statt. Die Produktion spielte mit Bewegungen und Formationen, wie wir sie von Vogel- und Insektenschwärmen kennen. Sehr eindrücklich inszenierten die Tänzerinnen und Tänzer Bewegung, Dynamik, Zusammenballung und Vereinzelung.
Von diesem Anlass blieb mir eine in angespannter Ruhe verharrende Tänzerin im Bild-Gedächtnis haften. So entschloss ich mich, ihr ein eigenes Gemälde zu widmen. Die Tänzerin ist nun Hauptfigur des in verschwommen-numinoser Manier gehaltenen, 80 cm x 80 cm grossen Bildes «Vue peu claire».
Printemps (2021; 80 cm x 80 cm; Holzplatte)
Louise Brooks, mit zurückgekämmtem "Bubikopf"
(2021; 60 cm x 80 cm)
Sculptural Man of Sorrows
(2021; 19 cm x 19 cm)
Abendrot über Churfirsten und oberem Thurlauf
(2021; 30 cm x 40 cm)
Trapped (2021; 40 cm x 30 cm)
On the verge I - IV (2021; 30 cm x 42 cm; Ausschnitt;
l: Holzplatte; II - lV: Digitalversionen)
April 20, 2021 l ANA I Mexico City
(2021, 100 cm x 80 cm; Holzplatte)
Sisyphos, vom Steinerollen träumend
(2021; 20 cm x 30 cm)
Bloom (2021; 100 cm x 80 cm)
Amazonia (2021; 50 cm x 40 cm)
Multiferroikum (rotgepunktet)*
(2021; 80 cm x 60 cm)
Frau mit Papagei. Hommage an die
Fotografin Frieda G. Riess (1890 bis 1957)
(2021; 24 cm x 32 cm; hier Ausschnitt)
Apfel mit Loch in die Unendlichkeit
(2021; 100 cm x 100 cm)
Ambiance d'automne (2021; 30 cm x 40 cm)